29/02/2016

Assembly ist eine supersüsse App, die man im Apple App Store für lau bekommt. Mir hilft sie momentan durch so manchen Abend, wenn die Geduld nicht mehr für etwas Richtiges reicht. Minivektorroboter lassen mein Herz höher schlagen, Pastellbäumchen dürfen jetzt schon in Farben blühen, die nur mir passen und Wildtiere sind auf einmal unheimlich niedlich, wenn man es zulässt.

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Wirklich vorzeigbare Werke springen dabei vielleicht nicht raus, aber für Mini-Illustrationen taugt die App allemal.

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Mittendrin.

Wenige Tage nach Einschreibung bei der NHAD wurden auch schon die Lehrmaterialien versandt. Ich selbst schätze sie als qualitativ hochwertig ein, stolpere jedoch des öfteren über Rechtschreibfehler, die automatisch ein kleines Augenrollen bei mir hinterlassen. Die Versand besteht aus mehreren Lieferungen, sodass in Lieferung Nummer 1 auf jeden Fall für genügend Nachschub gesorgt ist.

Vorgesehen ist, dass man pro Woche etwa eine Lektion durcharbeitet, um am Ende Übungsaufgaben zu erledigen, damit man sich an die Hausaufgaben heranwagen kann, die dann über die Website der NHAD im eigenen Portal einzureichen sind. Angegeben ist ein bestimmter Tutor, zu dem ich jedoch noch keinen Kontakt hatte. Eingeschrieben für diesen Kurs ist – laut Portal – derzeit auch nur eine weitere Person, sodass der Austausch untereinander von vornherein stark eingeschränkt ist.

Schön ist jedoch, dass ich mich endlich mal mit Dingen beschäftige, denen ich sonst keine Zeit einräume, weil ich sie einfach nicht mag. Okay, nicht mögen ist vielleicht nicht ganz richtig; für mich ad acta gelegt trifft es eher.

Hausaufgabe Nummer 1 war unter anderem eine Collage unter Einbezug der ersten Lektion. Endete bei mir übrigens in großem Kindergarten-Gematsche, das ich derzeit absolut brauchte.

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Fernlehrgänge an der NHAD.

Sich beruflich weiterzuentwickeln, wenn man in einem Vollzeitjob steckt, kann mitunter sehr schwierig sein. Woher soll man die Zeit nehmen? Und gerade hier oben im Flensburg: wo soll man hingehen?

Eigentlich wollte ich ein Fernstudium aufnehmen – aber nach einigen Diskussionsrunden habe ich mich erstmal zu einem Fernkurs an der NHAD entschieden. Auch wenn dort Kurse angeboten werden, die in berufliche Richtungen tendieren, habe ich für mich einen der kreativen „Freizeitkurse“ entschieden: Illustrationen zeichnen.

Nicht, um zu lernen, wie ich einen Stift bedienen soll, sondern vielmehr, um zu sehen, ob ich in der Lage bin, neben der Arbeit noch Kraft für etwas nach Anleitung aufzubringen, und das über einen längeren Zeitraum hinweg.

Vielleicht hilft mir das bei der Entscheidung für oder gegen ein Fernstudium.

Jetzt wird gewartet, bis das erste Lehrmaterial hier eintrifft, und dann melde ich mich gern wieder, um darüber zu berichten.

Meine einzigen kreativen Momente habe ich nämlich momentan in Freiräumen auf der Arbeit, wenn ich mal nicht auf den Bildschirm schaue, und das ist mir eindeutig zu wenig.

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Schönes.

Spielerei

An sich liebe ich sie ja, diese Sonntage mit mir selbst, dem Sofa und einem Stift.

Und dennoch wünsche ich mir derzeit immer häufiger, mal wieder etwas „Schönes“ machen zu können. Geld dafür? Reicht von vorn bis hinten nicht. Menschen? Habe ich im letzten Jahr in Berlin zurück gelassen. Zeit? Fehlt mir unter der Woche ohnehin oft völlig. Kunst studieren würde ich so gern noch – aber auch dafür fehlen mir die Mittel. Oder nen Tischler machen, einfach nur für mich – nur findet man als Frau hier oben tatsächlich eine Anstellung? Das wär zumindest etwas, um es im Auge zu behalten. Mir fehlt es beruflich an kreativer Entfaltungsmöglichkeit, aaaalso…gibt es täglich wie gehabt nur ein neues Bild für mich, bis unsere Wände aus allen Nähten platzen.

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Grimassen.

Tagsüber Nachforschungen über Pakete anstellen- und abends nicht aufhören können, weil dieser blaue Postdienstleister es nicht so gut mit mir meint, zerrt an meiner Geduld. Ich warte nun schon seit Längerem auf mein neues MacBook, nachdem mein iMac für den Umzug zur Küste weichen musste – und tippe mich hier gerade auf einem kleinen iPad um Kopf und Kragen. Da find ich es nur natürlich, mich an Wochenenden meiner neuen Sucht hinzugeben: Bilderrahmen finden – oder machen.

                  Grimasse  

Zum Finden und Machen sind auch die TIGER Stores bestens geeignet. Obwohl es mittlerweile 585 Filialen in den unterschiedlichsten Ländern gibt, musste ich erst nach Flensburg kommen, um einen von ihnen zu entdecken. Auch hier haben es mir neben den Küchenutensilien die Bilderrahmen angetan. Und einfach vorbeischauen kostet nichts – selbst Ausprobieren und Anfassen sind ausdrücklich erwünscht!

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ich wuensche mir mehr Kapazitaet…

Vorsaetze fuers neue Jahr gab es diesmal nicht, dafuer allerdings eine neue Bleibe (ungewollt und ungeplant!), in der ich mir sogar ein bisschen Platz im Wohnzimmer gegoennt habe, nachdem das uebrige halbe Zimmer an meinen Liebsten ging. Vielleicht sind 43 Quadratmeter tatsaechlich nicht das Wahre fuer ein Paar mit zwei Katzen, aber nachdem wir das hier ueberlebt haben – Hoehlenmalereien, Boeden, Undefinierbares entfernt, Baumaerkte gepluendert, Taxis als Transporter missbraucht naemlich – koennten wir vermutlich ueberall leben.

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Jetzt, wo sich sowohl der Trubel als auch der Bodenschleifstaub (ja, wir sind nun wahre Wohnungsgrundrenovierungsprofis!) ein wenig gelegt haben, gibt es auch wieder etwas Zeit – diesmal für mein wohl farbenfrohestes Bild seit meiner Kindheit, an dem ich allerdings schon seit zwei Tagen sitze, weil das Sofa, auf das ich von meinem Alte-Maenner-Second Hand-Glastisch leider immer sehen muss, wenn ich produktiv sein will, immer so einladend aussieht und schon quaengelt, wenn ich seine Hinlege-Einladungen nicht hin und wieder annehme.

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